San Francisco

Gestern haben wir es dann endlich auch mal nach San Francisco selbst geschafft und wir hatten einen wunderschönen sonnigen Tag! Zunächst einmal haben wir uns mit Erik getroffen, einem Work and Traveler, der mit uns die weitere US Reise antreten wird. Dann sind wir zusammen durch die Stadt und sind auf ein Konzert gestoßen, das auf Grund des 66. Jahrestages von Israel statt fand. Wo wir uns gemüdlich dazu setzen durften und Reggae genießen konnten 🙂
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Und heute geht es dann wieder weiter! Unser nächster Stop ist Santa Cruz.

Mt. Tamalpais/Walnut Creek

Letzte Woche sind wir hier in Walnut Creek, das direkt bei San Francisco ist, angekommen. Den Samstag nach unserer Ankunft haben wir einfach mal relaxt und nicht weiter viel gemacht.
Sonntags hingegen sind wir an den Mt. Tamalpais wandern gegangen. Hätten wir einen klaren Himmel gehabt, hätte man die ganze Umgebung sehen können. So war es aber nicht ganz so kalt und wir hatten am Schluss der Wanderung, als es dann endlich aufgeklart ist einen schönen Blick auf den Pazifik.
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Unter der Woche haben wir hier renovieren geholfen, also gestrichen, umgeräumt und gestern dann auch die Möbel empfangen. Wir haben das alles pünktlich zu Jills Geburtstagsfeier, welche dann gestern Abend war, fertig bekommen. Da Lars und ich uns überhaupt nicht sicher waren, was wir ihr hätten schenken können, hat sich Lars um das BBQ gekümmert und ich habe Margaritas gemacht, von denen die Gäste sehr begeistert waren, da es hier vorgemixte Margaritas zu kaufen gibt, die allerdings, den Aussagen der Gäste nach, nicht ansatzweise so gut waren. Ich muss ja schließlich auch was von den vier Monaten als Barkeeper mitgenommen haben 😉
Der Plan für die nächste Zeit sieht übrigens im Moment so aus: Lars und ich werden noch eine Woche hier bleiben, da wir noch sozusagen Nichts von San Francisco und Umgebung gesehen haben. Wir werden uns die Woche auch mit Erik treffen, einem weiteren Work & Traveler, der angefragt hatte, bei unserer weiteren Fahrt durch die USA mit zu fahren. Die Fahrt durch die USA haben wir ein wenig um geplant, da wir beschlossen haben, dass wir uns lieber mehr Zeit in den National Parks lassen und dafür auf die Ostküste verzichten. Ganz einig sind wir uns aber noch nicht. Aber dazu werde ich die Tage wieder was posten, wenn ich genauer weiß, wo es dann hingeht!

Das letzte Stück nach San Francisco

Portland konnten wir am Mittwoch leider kaum genießen, da es den ganzen Tag nur geregnet hatte und wir noch keine 21 Jahre alt sind. Wir waren aber in dem größten Bücherladen der USA, der sich über vier Etagen erstreckt und jegliche Art von Büchern zu bieten hat. Ich hätte den ganzen Tag dort verbringen können, wozu mir leider die Zeit gefehlt hatte. Aber nichts desto trotz war es super in Portland.
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Am Donnerstag sind wir dann weiter gefahren zu dem Red Wood National Park, wo wir uns einen schönen Campingplatz zwischen dem Park und dem Strand gesucht haben. Wie immer mussten wir ein paar Meter laufen, bis wir diesen gefunden hatten. Wir waren aber sehr froh, dass es dieses Mal nicht am regnen war, und wir das Zelt in Ruhe und im trockenen aufbauen konnten!
Am nächsten Morgen konnten wir den Strand dann auch richtig sehen und ich muss sagen, dass ich dort gerne länger geblieben wäre und einfach die Gegend erkunden wollte.
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Dieses Gefühl wurde dann noch bestätigt, als wir unsere Fahr nach San Francisco fortgesetzt haben und durch den National Park gefahren sind. Die Bäume dort sind einfach nur groß! Und alles ist so schön grün, was ich dann doch sehr  vermisst hatte, nach dem ganzen Schnee, den wir im Norden hatten. Abends sind wir dann nach über 4500 Kilometern Fahrt in San Francisco angekommen und wurden hier von Jill und Peter, Freunde von Lars‘ Familie, willkommen geheißen und es gab Pizza! Wir werden den zwei hier helfen das Haus fertig zu renovieren und ich hoffe, dass wir viel von der Umgebung zu sehen bekommen werden.

Olympic National Park

22. April 2014

Wir (Lars, Max, ein weiterer Work & Travler, den wir von Vancouver an mitgenommen haben, und ich) sind gestern von Vancouver endlich los gekommen, nachdem das Auto samstags bei unserem ersten Versuch nicht gestartet ist. Das Security System hat das Auto einfach jedes Mal wieder ausgeschaltet. Also haben wir uns von New Westminster zum Canadian Tire abschleppen lassen. Die haben dann tatsächlich am Ostersonntag darauf geschaut, ein Kabel gezogen, selbiges wieder eingesteckt und es lief wieder… Aber mal wieder Glück im Unglück gehabt, da wir so ein wunderschönes Osteressen mit der Familie von Amanda gehabt haben.
Aber zurück zu der Fahrt, ich habe den ersten Teil verschlafen, weil ich super müde war, da ich mich noch sonntagabends mit einer Freundin getroffen hatte. Die Grenze zu den USA passierten wir ohne wirkliche Probleme, auch wenn es ein extrem langes Unterfangen war… Aufgeweckt wurde ich schließlich durch eine Vollbremsung von Lars, die er machen musste, weil uns jemand die Vorfahrt geklaut hat. Erstaunt war ich nur, als das Auto dann direkt rausgezogen wurde. Lars meinte später, dass ein Polizeiwagen die ganze Zeit hinter uns gewesen sei.
Gegen Fünf erreichten wir eine Park Ranger Station des Olympic National Parks, wo wir uns einen Nationalparkpass besorgten und Infos über einen Backcountry Campingplatz. Uns wurde gesagt wir müssten uns keine Sorgen wegen Tieren oder Schnee machen, was erstaunlich entspannt klang. Also sind wir zehn Kilometer in den Park reingefahren und von dort aus noch mal ungefähr fünf gewandert. Nach einer Weile des Wanderns, stießen wir dann aber doch auf Schnee, was ja mal nur typisch ist! Um die Stelle an der wir campen wollten waren ungefähr 50 Zentimeter Schnee und wir hatten wirklich Glück, dass dort eine halboffene Hütte war, die schneefrei war und in der wir unser Zelt aufbauen konnten.
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Da es so langsam dunkel wurde machten wir uns noch schnell was zu essen und dann ab in die Schlafsäcke. Lars und ich hatten überhaupt kein Problem mit dem etwas frischeren Wetter, wir sind ja schließlich immer noch den Norden gewohnt. Max, der sich allerdings dachte, dass wir in den Süden fahren würden, hatte sich nur einen Liner besorgt. Ein Liner ist im Prinzip eine Art dünner Schlafsack, den man wenn es richtig kalt wird in den normalen Schlafsack mit rein nimmt. Dementsprechend hatte er eine leicht kühlere Nacht. Aber er meinte heute Morgen, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hätte, da der Blick mal wieder nur der Hammer war.
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Nachdem wir alles wieder eingepackt hatten und zurück zum Auto gewandert waren, haben Lars und ich uns erstmal im Bach die Haare gewaschen und Zähne geputzt. Über einem Kakao wurde dann der restliche Tag geplant. Wie wir es inzwischen ja schon fast gewohnt sind, ging es nicht ganz nach Plan. Von dem National Park, den wir komplett umrundeten, konnten wir, wegen schlechtem Wetter, fast nichts sehen. Genauso viel sahen wir von den Stränden an denen wir vorbei kamen. Das Zelt wurde dann auch im Regen aufgebaut und alles in allem ereignete sich heute nicht wirklich viel. Das einzige was ich hier auf jeden fall festhalten muss ist ein Erlebnis der besonderen Art, welches ich in Astoria hatte: Ich war an einer Tankstelle und schiebe meine Karte wie gewohnt in das Lesegerät, als mir ein Mann die Karte weg nimmt und mich fragt, für wie viel ich denn tanken möchte. Voll, war meine Antwort. Nach ein wenig hin und her ging das dann auch und er nahm die Zapfsäule und steckte sie in das Auto und ging zu einem anderen Auto, um dort zu helfen. Verwundert war ich ja schon hier, aber der Gedanke: „Der wird schließlich dafür bezahlt“, ließ mich es einfach hinnehmen. Der Tank war voll und ich drücke noch ein paar Mal auf den Hahn, damit es auch bis Anschlag voll wird. Da kommt der Mann wieder und nimmt mir selbigen aus der Hand mit dem Spruch des Tages: „Don´t pump your own gas! We don´t do that in Oregon. We all get killed! You don´t want that and neather do I!“
(frei übersetzt 😉 : Du darfst hier nicht selbst tanken! Wir machen das hier in Oregon nicht. Du bringst uns noch alle um! Das willst weder du noch ich!“) Dazu fällt mir nur eins ein: Amis! Unglaublich, dass der das tot ernst gemeint hat und dass es anscheinend Gesetz ist, dass man nicht selbst tanken darf!

23. April 2014
Wir haben heute Morgen im Regen das Zelt abgebaut und sind auf nach Portland, wo ich jetzt gerade im Hostel sitze und genieße, dass ich frisch geduscht und trocken bin. Das Zelt hängt draußen unter einem Dach und ich bin mal gespannt, ob es wirklich trocken wird, aber das sehen wir später. Tagesplanungstechnisch sind wir uns nicht wirklich einig, da das Wetter immer noch nicht wirklich toll ist.

Die ersten Drei Tage des Trips

Und da haben wir (Lars und ich) es tatsächlich wieder gut nach Vancouver geschafft! Der Trip war mal wieder der Hammer und verhältnismäßig kurz, wenn ich jetzt so bedenke, dass es ja doch knapp 2600 Kilometer waren.
Das Erste Stück unseres Trips dachten wir, wir würden in den Frühling fahre, da langsam aber sicher aller Schnee verschwand. Im Laufe des Tages wurde selbiger dann aber wieder mehr, bis wir unser Tagesziel, die Liard Hotsprings, erreicht hatten. Die Liard Hotsprings sind relativ naturbelassene Heiße Quellen, die im Norden British Columbias anzufinden sind. Ich sage hier „relativ“ naturbelassen, da ein 700 Meter langer Steg dort hinführt und da dann Umkleidekabinen und Toiletten waren. Die Heißen Quellen waren echt schön und vor allem schön warm! Da wir zu den Quellen natürlich die Kamera vergessen hatten, kann ich euch leider keine Bilder davon zeigen. Hier dafür aber ein paar andere von diesem Tag:
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Der Dienstag war also vorbei und wir wachten im Zelt auf. Die Sonne war noch nicht aufgegangen aber es war zu kühl um wirklich gemütlich liegen zu bleiben. Unser Versuch uns eine heiße Schokolade zu machen, scheiterte kläglich, da unser Gaskartusche eingefroren war. Also beschlossen wir schnell zusammen zu bauen und später wieder zu halten. Nach zwei drei Stunden Fahrt wurden wir aber so hungrig, dass wir halten mussten. Die Sonne war inzwischen zwar da, aber es war immer noch nicht wirklich warm. Nichts desto trotz suchten wir uns eine Anhaltebucht in der Sonne und versuchten Wasser zu erhitzen, da die Gaskartuschen noch nicht wirklich warm waren, steckte Lars sich immer eine in die Jacke und wir nutzten eine Zweite in der Zwischenzeit. Nach gefühlten Stunden schafften wir es dann auch einen Kakao und was warmes zu essen zu zaubern.
Ab hier folgte eine mehr oder weniger durchgehende Fahrt bis Vancouver, die nur mal zum Schlafen im Auto unterbrochen wurde. Ab Whistler nach Vancouver hatte es natürlich, wie könnte man es auch anders erwarten, geregnet… Aber hier trotzdem ein paar Bilder von alldem.
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Heute sind wir dann nach drei Tagen Fahrt in Vancouver bei Amanda und Leif angekommen, wo wir wieder herzlich Willkommen geheißen wurden. Wir werden Morgen noch hier bleiben und einen Tag entspannen und am Samstag morgen geht es dann los Richtung San Francisco!

Good Bye Yukon

Nachdem ich jetzt seit kurz vor Weihnachten hier in Whitehorse gelebt habe, ist es dann doch Zeit weiter zu reisen. Ich hatte eine super schöne Zeit! Da ich in der letzten Zeit durch Unlust und fehlender Motivation mich nicht wirklich ans Bloggen gesetzt habe hier ein „paar“ Visuelle Eindrücke, von meinen letzten Monaten.
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Morgen (also in Deutschland schon heute 😀 ) geht es dann weiter. Wir werden, zumindest ist es so gerade geplant, gegen 10.00 losfahren mit Liard Hotsprings als Etappenziel. Von dort aus geht es dann Übermorgen weiter nach Vancouver, wo wir Leif und Amanda besuchen wollen und was auf unserem Weg nach San Francisco liegt.
Allgemein ist im Moment eine Rundreise durch die Staaten geplant. Von Vancouver die Westküste entlang, in den Süden, dann quer durchs Land zur Ostküste und am Schluss die Ostküste wieder hoch. Bis wir wieder zurück in Kanada sind. Zeitmäßig rechnen wir mit 70 Tagen. Aber ich bin mal gespannt wie das hinhaut :D, da es ja doch knapp 16.000 Kilometer sind!
Unbenannt

Saving the Peel

Ich wohne jetzt schon sein ein paar Wochen hier und habe dementsprechend auch schon einige Leute kennen gelernt. Viktor, den ich durchs Eisklettern kenne, erzählte mir dann letzte Woche von einem Konzert, „Playin‘ for the Peel – a real Yukon Party!“, das er organisierte. Am Sonntagmorgen, also am Tag des Konzerts selbst, bekam ich dann eine Nachricht, in der Viktor mich fragte, ob ich ihm nicht helfen könnte. Ich sagte natürlich zu, da ich eh vor hatte hinzugehen und es ja für einen guten Zweck war.
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Bevor ich jetzt aber weiter erzähle, was wie passiert ist, erstmal zu der Hintergrundgeschichte. In den letzten sieben Jahren hat die Regierung hier in der Gegend mit den Bürgern und besonders mit den „natives“ verhandelt, wie viel von dem noch geschützten Land verwendet werden darf, um dort Rohstoffe abzubauen, und welches nicht. Vor zwei Jahren hat sich dann die Regierung verändert. Diese neue Regierung gibt nicht wirklich viel auf die bis dato gelaufenen Verhandlungen und hat einfach gesagt, wir geben 79% des „Peel“, so heißt das Gebiet um das es geht, für die Industrie frei. Jetzt ist natürlich eine Protestwelle ausgebrochen, von der „Playin` for the Peel“ ein Teil ist.
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Zurück zum Geschehen, bei dem ich auch dabei war. Die Türen wurden um 18.00 geöffnet, weshalb ich logischerweise schon ein bisschen früher da sein musste und aufbauen half. Als dann die Türen geöffnet wurden, haben sich Stefan, ein anderer Freund, den ich beim Eisklettern kennen gelernt habe, und ich an die Tür gesetzt. Das Konzert war nämlich prinzipiell kostenlos, es wurde aber um Spenden gebeten, auf die wir dann aufpassten und alle fröhlich begrüßten.
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Der Auftakt des Abends war so gleich auch mein persönliches Highlight! Die “Dakhka Khwaan Dancers”, die aus der betroffenen Gegend kommen, eröffneten mit ihren traditionellen Tänzen, was einfach nur beeindruckend war!
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Ich werde jetzt nicht auf jede einzelne Band eingehen, da es einfach zu viele wären aber hier noch ein „paar“ visuelle Eindrücke:
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Am Ende des Tages zählten Stefan und ich dann noch die Spenden und versiegelten diese. Wir hatten insgesamt über 4000 Dollar gesammelt, die in das Gerichtsverfahren gegen die Regierung fließen werden, was unglaublich ist, wenn man bedenkt, dass es eigentlich nur darum ging möglichst viele Menschen in einen Raum zubekommen und mal die Masse ein bisschen zu bewegen!
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Am Dienstag, als ich wieder arbeiten war, habe ich den Häuptling der „First Nation of Nacho Nyäk Dun“ kennen gelernt. Er führt das Gerichtsverfahren gegen die Regierung, und wusste gar nicht, wer das Konzert organisiert hat. Folglich habe ich mir mal seine Karte geben lassen und werde ihn mal mit Viktor in Verbindung bringen. Ich bin mal gespannt, was da die nächste Zeit noch so passieren wird!

Ich habe damals komplett vergessen, zu erwähnen, dass ich ich Bilder von: www.grantdouglasphotography.smugmug.com genommen habe, also alle Rechte von den Save the Peel-Bildern gehen wie gesagt dahin.

Der Januar :)

Es wird mal wieder Zeit für einen Blogeintrag, so here we go:

Wir sind jetzt schon seit zwei Wochen in einer eigenen Wohnung. Zwei Zimmer, Wohnzimmer, Küche und Bad.

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Des Weiteren war ich Eisklettern. Es war echt genial, wenn auch der erste Versuch sich auch komisch angefühlt hat, da es doch etwas ganz anderes ist, Eis hoch zu klettern, als eine Wand oder ein Berg.

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Und hier noch ein Bild von den Nordlichtern und mir:

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Frohes Neues Jahr

Das neue Jahr hat SUPER angefangen. Ich habe an Silvester bei James, dem Au Pair Vater von Anna, einer Freundin, die ich hier in Whitehorse kennen gelernt habe, gearbeitet. Auf der Baustelle arbeitet eine Firma namens „Aussie Built“. Wie der Name schon vermuten lässt, arbeiten dort nur Australier, die alle super drauf sind! Lars und ich haben uns dort um die Isolation gekümmert. Nach dem wir fertig waren, wurde dann erstmal ein Bier zur Feier des neuen Jahres getrunken. Auf der Arbeit habe ich dann einen Anruf bekommen, dass ich freitags beim Skky Hotel, wo ich mich beworben hatte, arbeiten soll, was meine Stimmung nochmal um ein gutes Stück verbessert hat. Dann sind wir heim und haben Jungle Speed mit Derek und Steve gespielt, da wir bis dato noch keine Ahnung hatten, was wir schlussendlich machen sollten. Als wir dann aber tatsächlich los sind, war der erste Anlaufpunkt des Abends „Epic Pizza“, ein Lokal in dem eine Rockband spielte. Da es dort aber total überfüllt war, sind wir dann zu einer Hausparty weiter, auf der wir eigentlich niemanden kannten. Der Abend war einfach genial! Um Mitternacht begann das allgemeine Umarmen und frohes Neues wünschen, wenn auch ohne Feuerwerk.
Donnerstag sind wir dann eine Runde Snowboard fahren, und ich habe das Gefühl, so langsam den Dreh rauszubekommen, was mich echt freut. Es ist ein so cooler Sport! (wenn auch nur fast so cool wie Paddeln 😉 )
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Gestern Morgen waren Lars und ich wieder auf der Baustelle. Ich bin dieses Mal aber nicht ganz so lange geblieben, weil ich um 18.00 beim Skky Hotel sollte. Dort war es am Anfang ein wenig chaotisch, da noch nicht einmal alle Tische nummeriert waren und es Unstimmigkeiten bezüglich der Vorgehensweisen gab. Als die aber dann geklärt waren war es echt super. Besonders spannend war der Moment, als ein älterer Herr mit einer kleinen Schachtel in die Küche kam und Nachtisch bestellte. Er bat mich, die Schachtel mit dem Dessert servieren, da er und seine Frau Jahrestag hatten. Ich muss nicht wirklich sagen, was in der Schachtel war, aber seine Frau hat sich sehr gefreut, und es hat echt Spaß gemacht, das zu servieren. Damit habe ich die Probeschicht bestanden und den Job als „Bartender/Server“(Barkeeper/Bedienung)! in der Tasche 🙂

Und um den Tag dann abzuschließen, bin ich noch alleine losgezogen, um einen zu Trinken. Als ich dann einen Caipirinha bestellt habe, hat mich der Barkeeper angeschaut, als sei ich von einem anderen Stern, weshalb ich mir einen Rum-Cola bestellt habe. Ich dachte das sei einfachter. So täuscht man sich… Ich nämlich einen Whisky-Cola bekommen, weshalb ich dem Barkeeper nicht verraten habe, dass er mir falsch rausgegeben hat. Das Getränk sollte 5,5$ gewesen sein. Ich habe ihm 7§ hingehalten und er hat nur den 5$-Schein genommen und mir 14,5$ rausgegeben 😀
Also war der gestrige Tag ein voller Erfolg! Gleich haben wir dann noch eine Wohnungsbesichtigung, auf die ich echt mal gespannt bin.

Rund um Weihnachten

Seit meinem letzten Post sind so viele Dinge passiert, dass ich gerade gar nicht weiß, wo ich anfangen soll…

Also fange ich am besten vorne an. Letzten Freitag wollten wir nach Whitehorse fahren. Alles geplant und gepackt, und das Auto springt nicht an, was vermutlich an der enormen Kälte der Woche lag. Wir haben den ganzen Tag damit verbracht das Auto irgendwie warm zubekommen und auch zu starten. Die Vermutung war, dass es entweder an der Batterie oder am Starter liegt. Also haben wir die Batterie getauscht und versucht den Starter warm zu bekommen. Nach 16 Stunden bei minus 30°C haben wir dann erstmal aufgegeben und sind für ein Bier zum Nachbarn rüber. In Wilfs Werkstatt war es wie immer schön warm und wir wurden mehr oder weniger genötigt diese Bilder zu machen:
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Am Ende des Tages hatten wir dann die Idee, den Starter auszubauen und uns den selbigen mal genauer anzuschauen. Bevor ich jetzt aber über Samstag weiterschreibe, muss ich mich an dieser Stelle aber noch über die Road Side Assistance von Canadian Tire auslassen… Wir wussten ja, dass das Auto wahrscheinlich nicht mehr anspringt und haben uns daher über die RSA von Canadian Tire einen Abschleppwagen rufen lassen. Uns wurde gesagt, dass dieser sich in zwei bis drei Stunden melden würde. Als wir dann drei Stunden später wieder anriefen, wurde uns gesagt, dass er schon unterwegs sei und in ungefähr zwei Stunden da wäre. Was an sich ganz gut klang, wenn man mal von der Tatsache absieht, dass wir keine genaue Beschreibung abgegeben hatten, wo wir denn zu finden seien. Nach weiteren zweieinhalb Stunden riefen wir wieder an, nur um zu hören, dass wir umsonst gewartet haben, da keiner unterwegs war. Folglich haben wir dann einen Abschleppwagen für den nächsten Tag bestellt, uns wurde gesagt, wir würden von dem Fahrer morgens einen Anruf erhalten. Samstag morgen: Wir sind wieder früh aufgestanden, da wir den Starter ausbauen wollten, was sich aber für uns als nicht durchführbar heraus stellte, da dieser hinter der Verkleidung am vorderen linken Rad ist und auf der Verkleidung ist das Kühlmittel montiert, so dass es einfach durchfallen würde, wenn wir die Verkleidung abmachen würde. Das ist uns natürlich erst aufgefallen, als wir sämtliche Schrauben schon draußen hatten. Wodurch der Vormittag für die Katz war… Wie gesagt der Vormittag ist vorbei, aber wie erwartet, noch kein Anruf von dem Abschleppwagen, den wir dann mal wieder anriefen, nur um zuhören, dass es noch „etwas“ dauern würde. Im Endeffekt war er dann um halb acht da. Der Fahrer des Abschleppwagens, war zu allem Überfluss auch noch betrunken und hatte während der gesamten Fahrt nach Whitehorse (170 km, nur um es mal gesagt zu haben) das Fenster offen hatte, wodurch die Fahrt richtig anstrengend wurde. Als wir dann endlich in Whitehorse waren, war es bereits nach zehn und wir waren echt müde, wurden aber wenigstens von Charlie und den anderen Leuten im Hostel freudig begrüßt. (Ich weiß nicht, ob ich es bereits erwähnt hatte oder nicht, aber Charlie ist montags schon in Whitehorse geblieben, da dienstags ihr Job begonnen hatte)
Sonntags war ich immer noch so müde von den letzten beiden Tagen, dass ich nicht wirklich viel gemacht habe, weshalb es auch nicht viel zu erwähnen gibt.
Montags hingegen war mal wieder der Hammer… Als erstes sind wir zur Werkstatt gelaufen, bei welcher unser Auto stand und haben denen den Schlüssel gegeben und gesagt wo das Problem liegt. Sie meinten, dass es wahrscheinlich Nachmittag werden würde, bis sie das Auto wieder startklar ist. Nachmittags war es dann auch tatsächlich repariert, was uns sehr gefreut hat. Zumindest, bis wir erfahren haben, was der Spaß mal wieder kosten soll… Die Probleme waren tatsächlich, wie vermutet, der Starter und die Batterie. Aber immerhin läuft das Auto jetzt wieder!
Dann war auch schon Heilig Abend.
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Wir wollten selbigen im Hostel verbringen und Nancy, unsere Hostel Mum meinte, dass jeder irgendwas kochen soll und sich dann jeder bei jedem bedient und wir so ein großes Festmahl haben. Ich hatte am Vortag schon Brot gebacken, da ich mir nicht sicher war, wie voll die Küche sein wird. Bevor ich jetzt genauer werde und beschreibe, was für Leckereien wir hatten, noch ein paar Worte zum Hostel. Das Hostel Beez Kneez ist ziemlich klein und hat nur 12 Betten. Im Sommer sind da noch ein paar kleinere Hütten im Hinterhof, wodurch dann noch mehr Platz ist. Und es ist einfach das tollste Hostel der Welt und war für mich wie ein zweites Zuhause. Damit das irgendwie nachzuvollziehen ist, muss ich meinen ersten Eindruck von Nancy beschreiben: Ich hatte sie freitags angerufen, um ihr zu sagen, dass es wahrscheinlich später würde, bis wir da sind (in dem Moment dachte ich noch der Abschleppwagen würde kommen). Worauf hin sie mich gefragt hatte, wohin wir abgeschleppt würden und wie wir dann ans Hostel kämen. Als ich meinte, wir würden entweder laufen oder uns ein Taxi holen, meinte sie nur, dass sie uns abholen würde, die Nummer hätte ich ja, und dass wir bitte aufpassen sollen und versuchen sollen heil anzukommen! Zu Nancy gehörte des Weiteren noch Bertha, die Hostelhündin, die immer aufpasst, dass auch jeder sein Geschirr spült 😀
Nun aber zurück zu Weihnachten. Wie gesagt, das Essen war der Hammer, wir hatten: eine Art Fleischkuchen, Kartoffeln, Brot, einen Salat mit Meerestieren, Sparre Rips, Kaiserschmarren und Schokokuchen mit Karamell und Eis. Und dazu eine Mischung an Leuten die von überall herkommen, da waren eine Französin, eine Australierin, zwei Québécois, ein Kanadier aus British Columbia, ein Pole und natürlich wir drei aus Deutschland.
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Am ersten Weihnachtstag, waren dann alle, so vollgegessen, dass wir uns nur gerade so dazu motivieren konnten, ein bisschen spazieren zu gehen und Siedler von Catan zu spielen.
Und dann kam „Boxing Day“, kurz zur Hintergrundinfo, hier bei geht es ursprünglich darum, dass man aufgrund der vielen umgetauschten Geschenke super Schnäppchen bekommen kann, inzwischen ist es aber eher so was wie ein „ich-kaufe-super-günstig“ Tag, da jegliche Läden in den USA und Kanada Rabatte haben. Folglich habe ich mir mal zwei neue T-Shirts, eine Hose und neue Kopfhörer gekauft und mich damit sozusagen selbst beschenkt, mit dem Geld was meine „Sponsoren“ mir zukommen lassen 😀
Gestern habe ich dann endlich meine ersten Wintersporterfahrungen gemacht. Charlie und Lars sind total begeisterte Snowboard/Skifahrer und so wurde ich dann halt mit an den Mt. Sima geschleppt. Dort ging es dann erstmal darum, ob ich mit Ski oder Board anfange. Ich habe mich für letzteres Entschieden, da Charlie meinte sie könnte mir das ganz gut erklären, was sie dann auch genauso gemacht hat! An der Stelle nochmal danke für deine Geduld 😀
Als wir dann aber gerade oben auf der Piste waren, bekam zuerst Lars und dann ich eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch, bei dem Skky Hotel hier in Whitehorse. Wir hatten uns dort als Barkeeper beworben. Lars war zuerst dran, um halb fünf, und ich eine halbe Stunde später. Als Lars nach 20 Minuten rauskam und erzählte, was der Manager alles wissen wollte, bin ich richtig nervös geworden. Als ich dann aber von Mario, dem Manager, genau dieselben Fragen bekam, verflog die Nervosität schnell und ich habe den Eindruck, dass es echt gut gelaufen ist. Jetzt heißt es nur warten, bis ich (hoffentlich) eine Antwort bekomme.
Abends sind wir dann noch in das „Dirty Northern Pub“ und haben uns dort mit ein paar anderen Deutschen getroffen, die wir (malwieder) über Facebook kennengelernt haben, Anna, Bernadette, Annika und Dave. Und wie das dann so ist, hatten wir uns, zumindest mit einem Teil der Leute, für heute zum Skifahren verabredet. Nachdem ich heute also wieder ein paar Stunden auf dem Board gestanden habe tut mir jetzt einfach nur alles weh und ich bin froh hier zu sein! Wobei mir gerade auffällt, dass ich komplett vergessen habe, zu erwähnen wo ich mich gerade befinde 😀
Also wir sind für die nächsten paar Wochen bei Derrick, einem Arbeitskollegen von Charlie, der Platz hat, da seine Mitbewohnerin im Moment in Thailand ist. Derrick hat eine echt schöne Wohnung, die stilvoll eingerichtet ist und ist echt locker drauf, voll in Ordnung und liebt das Spiel Jungle-Speed.
Im Moment freue ich mich echt auf die nächste Zeit und bin gespannt, was noch so alles passieren wird!