Der Weg nach San Diego

Seit meinem letzten Blogeintrag ist mal wieder super viel passiert, was aber in Zukunft wohl immer so sein wird, da ich im Moment alles andere als regelmäßig Internet habe.
Letzten Mittwoch  sind wir wie geplant nach Santa Cruz gefahren, wo wir uns erstmal die Stadt ein bisschen angeschaut haben. Es hat mir persönlich nur mittelmäßig gefallen, da es mir einfach viel viel zu touristisch ist. Abends waren wir dann noch eine Runde Billard spielen. Was dann aber auch schon den Mittwoch zusammenfasst. Der Donnerstag war dann wesentlich actionreicher. Wir sind relativ früh aufgestanden, da wir um 9:45 einen Termin mit einem Surfinstructor hatten. Dort angekommen, mussten wir, wie wir es von den Menschen in Nord Amerika nicht anders gewohnt sind 😀 erstmal warten, da mal wieder niemand außer uns pünktlich war. Gegen zehn, also zu der Zeit zu der unsere „Stunde“ beginnen sollte, sahen wir dann jemanden, den wir für den Instructor hielten, auf uns zu schlendern. Nachdem wir uns kurz mit ihm unterhalten hatten, wurde klar, dass ihm niemand gesagt hatte, dass er an diesem Tag eine Gruppe habe.  Trotz allem haben wir es dann um kurz nach zehn in Neoprenanzug und mit Surfbrettern an den Strand geschafft. Zunächst einmal bekamen wir eine theoretische Einführung, wie wir zu paddeln hatten und wie wir richtig aufstehen. Nach dem das einigermaßen klar war, ging es ins Wasser, welches auf Grund der fehlenden Sonne doch recht kühl wirkte. Die ersten paar Male haben sowohl Lars als auch ich es nicht richtig geschafft, aufzustehen und dann auch noch stehen zu bleiben. Gegen Ende wurde es dann aber wesentlich besser und ich muss sagen, es macht richtig Spaß, auch wenn mir an diesem Tag definitiv die Sonne gefehlt hat! Abends ging es dann noch zu einem Mexikaner, der uns mit gebrochenem Englisch bediente. Lars und ich bestellten uns zusammen einen „Kalifornier Burrito“, der mit seinen fünf Pfund doch echt riesig war. Aber ich fand, dass er mindestens genauso lecker wie groß war.
Freitags wurde zunächst Erik, der Work & Travler, den ich in meinem letzten Post schon erwähnt hatte, aufgegabelt und dann ging es weiter in Richtung Süden. Unser nächster Stopp war Monterey, wo wir dank Erik kostenlos in das Monterey Bay Aquarium reinkamen. Die Seeotter waren meine Favoriten, auch wenn die Bilder die ich gemacht habe, keineswegs beschreiben können, wie cool die waren!
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Die Nahaufnahme von diesem Bild: (Haizähne!)
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Abends haben wir dann auf einem Campingplatz übernachtet. Mir ist der Name entfallen, aber es war nichts soooo Besonderes. Abgesehen davon, dass ich den anderen Beiden endlich mal Skat nahebringen konnte.
Der nächste Tag war echt gemütlich, wir haben uns Zeit genommen und zwischen durch angehalten, die Gegend angeschaut und Kakao getrunken.
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Gegen Nachmittag sind wir dann an ein paar coolen Campingplätzen vorbei gekommen, die leider alle schon voll waren. Also haben wir uns mal wieder einen gesucht, zu dem man wandern musste. Und es war mal wieder unglaublich schön, wenn auch ein bisschen seltsam, da die Berge um uns rum, genauso wie alles, was wir von dort aus sehen konnten, komplett verbrannt waren. Es war zwar schon wieder ein wenig grün, aber die Gegend hatte sich offensichtlich noch nicht von dem Waldbrand erholt. Abends konnten wir dann bei einem Kakao den Sonnenuntergang genießen. Wenn ich das so schreibe, fällt mir mal wieder auf, dass es schon komisch ist, dass wir noch keine 21 sind und somit Abends Kakao trinken 😀
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Als ich am nächsten Morgen aufgewacht bin, war das erste was mir aufgefallen ist, dass es plötzlich überall um uns herum blühte. Über die Nacht waren alle Blüten aufgegangen!
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Nach dem Frühstück bauten wir das Zelt wieder ab und wanderten zurück. Nächster Stopp: LA, beziehungsweise Venice und Santa Monica. Der Strand war echt schön, und die Wellen der Hammer!
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Aber es waren einfach so unglaublich viele Menschen da, auch wenn der Strand noch fast leer schien, und alles so touristisch ausgelegt, dass ich es kaum erwarten konnte, endlich weiter zufahren. Abends sind wir dann in San Diego angekommen, wo ein Hostelzimmer, von welchem aus ich gerade schreibe, auf uns gewartet hat. Gleich ziehen wir los um die Stadt selbst zu erkunden, die mir auf den ersten Blick echt gut gefällt!
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San Francisco

Gestern haben wir es dann endlich auch mal nach San Francisco selbst geschafft und wir hatten einen wunderschönen sonnigen Tag! Zunächst einmal haben wir uns mit Erik getroffen, einem Work and Traveler, der mit uns die weitere US Reise antreten wird. Dann sind wir zusammen durch die Stadt und sind auf ein Konzert gestoßen, das auf Grund des 66. Jahrestages von Israel statt fand. Wo wir uns gemüdlich dazu setzen durften und Reggae genießen konnten :)
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Und heute geht es dann wieder weiter! Unser nächster Stop ist Santa Cruz.

Mt. Tamalpais/Walnut Creek

Letzte Woche sind wir hier in Walnut Creek, das direkt bei San Francisco ist, angekommen. Den Samstag nach unserer Ankunft haben wir einfach mal relaxt und nicht weiter viel gemacht.
Sonntags hingegen sind wir an den Mt. Tamalpais wandern gegangen. Hätten wir einen klaren Himmel gehabt, hätte man die ganze Umgebung sehen können. So war es aber nicht ganz so kalt und wir hatten am Schluss der Wanderung, als es dann endlich aufgeklart ist einen schönen Blick auf den Pazifik.
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Unter der Woche haben wir hier renovieren geholfen, also gestrichen, umgeräumt und gestern dann auch die Möbel empfangen. Wir haben das alles pünktlich zu Jills Geburtstagsfeier, welche dann gestern Abend war, fertig bekommen. Da Lars und ich uns überhaupt nicht sicher waren, was wir ihr hätten schenken können, hat sich Lars um das BBQ gekümmert und ich habe Margaritas gemacht, von denen die Gäste sehr begeistert waren, da es hier vorgemixte Margaritas zu kaufen gibt, die allerdings, den Aussagen der Gäste nach, nicht ansatzweise so gut waren. Ich muss ja schließlich auch was von den vier Monaten als Barkeeper mitgenommen haben 😉
Der Plan für die nächste Zeit sieht übrigens im Moment so aus: Lars und ich werden noch eine Woche hier bleiben, da wir noch sozusagen Nichts von San Francisco und Umgebung gesehen haben. Wir werden uns die Woche auch mit Erik treffen, einem weiteren Work & Traveler, der angefragt hatte, bei unserer weiteren Fahrt durch die USA mit zu fahren. Die Fahrt durch die USA haben wir ein wenig um geplant, da wir beschlossen haben, dass wir uns lieber mehr Zeit in den National Parks lassen und dafür auf die Ostküste verzichten. Ganz einig sind wir uns aber noch nicht. Aber dazu werde ich die Tage wieder was posten, wenn ich genauer weiß, wo es dann hingeht!

Das letzte Stück nach San Francisco

Portland konnten wir am Mittwoch leider kaum genießen, da es den ganzen Tag nur geregnet hatte und wir noch keine 21 Jahre alt sind. Wir waren aber in dem größten Bücherladen der USA, der sich über vier Etagen erstreckt und jegliche Art von Büchern zu bieten hat. Ich hätte den ganzen Tag dort verbringen können, wozu mir leider die Zeit gefehlt hatte. Aber nichts desto trotz war es super in Portland.
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Am Donnerstag sind wir dann weiter gefahren zu dem Red Wood National Park, wo wir uns einen schönen Campingplatz zwischen dem Park und dem Strand gesucht haben. Wie immer mussten wir ein paar Meter laufen, bis wir diesen gefunden hatten. Wir waren aber sehr froh, dass es dieses Mal nicht am regnen war, und wir das Zelt in Ruhe und im trockenen aufbauen konnten!
Am nächsten Morgen konnten wir den Strand dann auch richtig sehen und ich muss sagen, dass ich dort gerne länger geblieben wäre und einfach die Gegend erkunden wollte.
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Dieses Gefühl wurde dann noch bestätigt, als wir unsere Fahr nach San Francisco fortgesetzt haben und durch den National Park gefahren sind. Die Bäume dort sind einfach nur groß! Und alles ist so schön grün, was ich dann doch sehr  vermisst hatte, nach dem ganzen Schnee, den wir im Norden hatten. Abends sind wir dann nach über 4500 Kilometern Fahrt in San Francisco angekommen und wurden hier von Jill und Peter, Freunde von Lars‘ Familie, willkommen geheißen und es gab Pizza! Wir werden den zwei hier helfen das Haus fertig zu renovieren und ich hoffe, dass wir viel von der Umgebung zu sehen bekommen werden.

Olympic National Park

22. April 2014

Wir (Lars, Max, ein weiterer Work & Travler, den wir von Vancouver an mitgenommen haben, und ich) sind gestern von Vancouver endlich los gekommen, nachdem das Auto samstags bei unserem ersten Versuch nicht gestartet ist. Das Security System hat das Auto einfach jedes Mal wieder ausgeschaltet. Also haben wir uns von New Westminster zum Canadian Tire abschleppen lassen. Die haben dann tatsächlich am Ostersonntag darauf geschaut, ein Kabel gezogen, selbiges wieder eingesteckt und es lief wieder… Aber mal wieder Glück im Unglück gehabt, da wir so ein wunderschönes Osteressen mit der Familie von Amanda gehabt haben.
Aber zurück zu der Fahrt, ich habe den ersten Teil verschlafen, weil ich super müde war, da ich mich noch sonntagabends mit einer Freundin getroffen hatte. Die Grenze zu den USA passierten wir ohne wirkliche Probleme, auch wenn es ein extrem langes Unterfangen war… Aufgeweckt wurde ich schließlich durch eine Vollbremsung von Lars, die er machen musste, weil uns jemand die Vorfahrt geklaut hat. Erstaunt war ich nur, als das Auto dann direkt rausgezogen wurde. Lars meinte später, dass ein Polizeiwagen die ganze Zeit hinter uns gewesen sei.
Gegen Fünf erreichten wir eine Park Ranger Station des Olympic National Parks, wo wir uns einen Nationalparkpass besorgten und Infos über einen Backcountry Campingplatz. Uns wurde gesagt wir müssten uns keine Sorgen wegen Tieren oder Schnee machen, was erstaunlich entspannt klang. Also sind wir zehn Kilometer in den Park reingefahren und von dort aus noch mal ungefähr fünf gewandert. Nach einer Weile des Wanderns, stießen wir dann aber doch auf Schnee, was ja mal nur typisch ist! Um die Stelle an der wir campen wollten waren ungefähr 50 Zentimeter Schnee und wir hatten wirklich Glück, dass dort eine halboffene Hütte war, die schneefrei war und in der wir unser Zelt aufbauen konnten.
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Da es so langsam dunkel wurde machten wir uns noch schnell was zu essen und dann ab in die Schlafsäcke. Lars und ich hatten überhaupt kein Problem mit dem etwas frischeren Wetter, wir sind ja schließlich immer noch den Norden gewohnt. Max, der sich allerdings dachte, dass wir in den Süden fahren würden, hatte sich nur einen Liner besorgt. Ein Liner ist im Prinzip eine Art dünner Schlafsack, den man wenn es richtig kalt wird in den normalen Schlafsack mit rein nimmt. Dementsprechend hatte er eine leicht kühlere Nacht. Aber er meinte heute Morgen, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hätte, da der Blick mal wieder nur der Hammer war.
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Nachdem wir alles wieder eingepackt hatten und zurück zum Auto gewandert waren, haben Lars und ich uns erstmal im Bach die Haare gewaschen und Zähne geputzt. Über einem Kakao wurde dann der restliche Tag geplant. Wie wir es inzwischen ja schon fast gewohnt sind, ging es nicht ganz nach Plan. Von dem National Park, den wir komplett umrundeten, konnten wir, wegen schlechtem Wetter, fast nichts sehen. Genauso viel sahen wir von den Stränden an denen wir vorbei kamen. Das Zelt wurde dann auch im Regen aufgebaut und alles in allem ereignete sich heute nicht wirklich viel. Das einzige was ich hier auf jeden fall festhalten muss ist ein Erlebnis der besonderen Art, welches ich in Astoria hatte: Ich war an einer Tankstelle und schiebe meine Karte wie gewohnt in das Lesegerät, als mir ein Mann die Karte weg nimmt und mich fragt, für wie viel ich denn tanken möchte. Voll, war meine Antwort. Nach ein wenig hin und her ging das dann auch und er nahm die Zapfsäule und steckte sie in das Auto und ging zu einem anderen Auto, um dort zu helfen. Verwundert war ich ja schon hier, aber der Gedanke: „Der wird schließlich dafür bezahlt“, ließ mich es einfach hinnehmen. Der Tank war voll und ich drücke noch ein paar Mal auf den Hahn, damit es auch bis Anschlag voll wird. Da kommt der Mann wieder und nimmt mir selbigen aus der Hand mit dem Spruch des Tages: „Don´t pump your own gas! We don´t do that in Oregon. We all get killed! You don´t want that and neather do I!“
(frei übersetzt 😉 : Du darfst hier nicht selbst tanken! Wir machen das hier in Oregon nicht. Du bringst uns noch alle um! Das willst weder du noch ich!“) Dazu fällt mir nur eins ein: Amis! Unglaublich, dass der das tot ernst gemeint hat und dass es anscheinend Gesetz ist, dass man nicht selbst tanken darf!

23. April 2014
Wir haben heute Morgen im Regen das Zelt abgebaut und sind auf nach Portland, wo ich jetzt gerade im Hostel sitze und genieße, dass ich frisch geduscht und trocken bin. Das Zelt hängt draußen unter einem Dach und ich bin mal gespannt, ob es wirklich trocken wird, aber das sehen wir später. Tagesplanungstechnisch sind wir uns nicht wirklich einig, da das Wetter immer noch nicht wirklich toll ist.

Die ersten Drei Tage des Trips

Und da haben wir (Lars und ich) es tatsächlich wieder gut nach Vancouver geschafft! Der Trip war mal wieder der Hammer und verhältnismäßig kurz, wenn ich jetzt so bedenke, dass es ja doch knapp 2600 Kilometer waren.
Das Erste Stück unseres Trips dachten wir, wir würden in den Frühling fahre, da langsam aber sicher aller Schnee verschwand. Im Laufe des Tages wurde selbiger dann aber wieder mehr, bis wir unser Tagesziel, die Liard Hotsprings, erreicht hatten. Die Liard Hotsprings sind relativ naturbelassene Heiße Quellen, die im Norden British Columbias anzufinden sind. Ich sage hier „relativ“ naturbelassen, da ein 700 Meter langer Steg dort hinführt und da dann Umkleidekabinen und Toiletten waren. Die Heißen Quellen waren echt schön und vor allem schön warm! Da wir zu den Quellen natürlich die Kamera vergessen hatten, kann ich euch leider keine Bilder davon zeigen. Hier dafür aber ein paar andere von diesem Tag:
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Der Dienstag war also vorbei und wir wachten im Zelt auf. Die Sonne war noch nicht aufgegangen aber es war zu kühl um wirklich gemütlich liegen zu bleiben. Unser Versuch uns eine heiße Schokolade zu machen, scheiterte kläglich, da unser Gaskartusche eingefroren war. Also beschlossen wir schnell zusammen zu bauen und später wieder zu halten. Nach zwei drei Stunden Fahrt wurden wir aber so hungrig, dass wir halten mussten. Die Sonne war inzwischen zwar da, aber es war immer noch nicht wirklich warm. Nichts desto trotz suchten wir uns eine Anhaltebucht in der Sonne und versuchten Wasser zu erhitzen, da die Gaskartuschen noch nicht wirklich warm waren, steckte Lars sich immer eine in die Jacke und wir nutzten eine Zweite in der Zwischenzeit. Nach gefühlten Stunden schafften wir es dann auch einen Kakao und was warmes zu essen zu zaubern.
Ab hier folgte eine mehr oder weniger durchgehende Fahrt bis Vancouver, die nur mal zum Schlafen im Auto unterbrochen wurde. Ab Whistler nach Vancouver hatte es natürlich, wie könnte man es auch anders erwarten, geregnet… Aber hier trotzdem ein paar Bilder von alldem.
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Heute sind wir dann nach drei Tagen Fahrt in Vancouver bei Amanda und Leif angekommen, wo wir wieder herzlich Willkommen geheißen wurden. Wir werden Morgen noch hier bleiben und einen Tag entspannen und am Samstag morgen geht es dann los Richtung San Francisco!

Good Bye Yukon

Nachdem ich jetzt seit kurz vor Weihnachten hier in Whitehorse gelebt habe, ist es dann doch Zeit weiter zu reisen. Ich hatte eine super schöne Zeit! Da ich in der letzten Zeit durch Unlust und fehlender Motivation mich nicht wirklich ans Bloggen gesetzt habe hier ein „paar“ Visuelle Eindrücke, von meinen letzten Monaten.
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Morgen (also in Deutschland schon heute 😀 ) geht es dann weiter. Wir werden, zumindest ist es so gerade geplant, gegen 10.00 losfahren mit Liard Hotsprings als Etappenziel. Von dort aus geht es dann Übermorgen weiter nach Vancouver, wo wir Leif und Amanda besuchen wollen und was auf unserem Weg nach San Francisco liegt.
Allgemein ist im Moment eine Rundreise durch die Staaten geplant. Von Vancouver die Westküste entlang, in den Süden, dann quer durchs Land zur Ostküste und am Schluss die Ostküste wieder hoch. Bis wir wieder zurück in Kanada sind. Zeitmäßig rechnen wir mit 70 Tagen. Aber ich bin mal gespannt wie das hinhaut :D, da es ja doch knapp 16.000 Kilometer sind!
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Saving the Peel

Ich wohne jetzt schon sein ein paar Wochen hier und habe dementsprechend auch schon einige Leute kennen gelernt. Viktor, den ich durchs Eisklettern kenne, erzählte mir dann letzte Woche von einem Konzert, „Playin‘ for the Peel – a real Yukon Party!“, das er organisierte. Am Sonntagmorgen, also am Tag des Konzerts selbst, bekam ich dann eine Nachricht, in der Viktor mich fragte, ob ich ihm nicht helfen könnte. Ich sagte natürlich zu, da ich eh vor hatte hinzugehen und es ja für einen guten Zweck war.
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Bevor ich jetzt aber weiter erzähle, was wie passiert ist, erstmal zu der Hintergrundgeschichte. In den letzten sieben Jahren hat die Regierung hier in der Gegend mit den Bürgern und besonders mit den „natives“ verhandelt, wie viel von dem noch geschützten Land verwendet werden darf, um dort Rohstoffe abzubauen, und welches nicht. Vor zwei Jahren hat sich dann die Regierung verändert. Diese neue Regierung gibt nicht wirklich viel auf die bis dato gelaufenen Verhandlungen und hat einfach gesagt, wir geben 79% des „Peel“, so heißt das Gebiet um das es geht, für die Industrie frei. Jetzt ist natürlich eine Protestwelle ausgebrochen, von der „Playin` for the Peel“ ein Teil ist.
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Zurück zum Geschehen, bei dem ich auch dabei war. Die Türen wurden um 18.00 geöffnet, weshalb ich logischerweise schon ein bisschen früher da sein musste und aufbauen half. Als dann die Türen geöffnet wurden, haben sich Stefan, ein anderer Freund, den ich beim Eisklettern kennen gelernt habe, und ich an die Tür gesetzt. Das Konzert war nämlich prinzipiell kostenlos, es wurde aber um Spenden gebeten, auf die wir dann aufpassten und alle fröhlich begrüßten.
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Der Auftakt des Abends war so gleich auch mein persönliches Highlight! Die “Dakhka Khwaan Dancers”, die aus der betroffenen Gegend kommen, eröffneten mit ihren traditionellen Tänzen, was einfach nur beeindruckend war!
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Ich werde jetzt nicht auf jede einzelne Band eingehen, da es einfach zu viele wären aber hier noch ein „paar“ visuelle Eindrücke:
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Am Ende des Tages zählten Stefan und ich dann noch die Spenden und versiegelten diese. Wir hatten insgesamt über 4000 Dollar gesammelt, die in das Gerichtsverfahren gegen die Regierung fließen werden, was unglaublich ist, wenn man bedenkt, dass es eigentlich nur darum ging möglichst viele Menschen in einen Raum zubekommen und mal die Masse ein bisschen zu bewegen!
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Am Dienstag, als ich wieder arbeiten war, habe ich den Häuptling der „First Nation of Nacho Nyäk Dun“ kennen gelernt. Er führt das Gerichtsverfahren gegen die Regierung, und wusste gar nicht, wer das Konzert organisiert hat. Folglich habe ich mir mal seine Karte geben lassen und werde ihn mal mit Viktor in Verbindung bringen. Ich bin mal gespannt, was da die nächste Zeit noch so passieren wird!

Ich habe damals komplett vergessen, zu erwähnen, dass ich ich Bilder von: www.grantdouglasphotography.smugmug.com genommen habe, also alle Rechte von den Save the Peel-Bildern gehen wie gesagt dahin.

Der Januar :)

Es wird mal wieder Zeit für einen Blogeintrag, so here we go:

Wir sind jetzt schon seit zwei Wochen in einer eigenen Wohnung. Zwei Zimmer, Wohnzimmer, Küche und Bad.

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Des Weiteren war ich Eisklettern. Es war echt genial, wenn auch der erste Versuch sich auch komisch angefühlt hat, da es doch etwas ganz anderes ist, Eis hoch zu klettern, als eine Wand oder ein Berg.

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Und hier noch ein Bild von den Nordlichtern und mir:

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Eskimotier-Trainings 2014

Auch in diesem Jahr bieten wir wieder über das Landesinstitut für Präventives Handeln für die Teilnehmer unserer Kanu-Kurse „Eskimotier-Trainings“ an.

Ziele: Erlernen und Verbessern der Technik der Eskimo-Rolle.

Termine:

09.03.2014

16.03.2014

23.03.2014

30.03.2014

Infos und Anmeldung:

j.schoepp@lph.saarland.de