Colorado & Utah

Mein letzter Blogeintrag ist schon mehr als überfällig, da wir seit dem schon in zehn National Parks gewesen sind, von denen jeder einzelne eigentlich einen Eintrag wert gewesen wäre! Da ich heute aber auch mal wieder nur in einem Starbucks sitze und dem entsprechend auch nicht unendlich Zeit habe, werde ich die Zeit in zwei Blogeinträge teilen, die Zeit von Alpine bis inklusive Las Vegas und den Yosemite National Park, der unser neustes und eins meiner absoluten Highlights ist.

Jetzt fang ich aber mal an zu erzählen! Nach dem wir von Alpine weg sind, konnten wir es gar nicht mehr erwarten endlich New Mexiko zu verlassen. Wir waren uns komplett einig, dass es dort zu warm, zu staubig und einfach nur viel zu langweilig ist. Trotzdem haben wir es leider nur ein paar hundert Kilometer weiter geschafft, bevor unser Auto wieder meinte, ihm wäre zu warm… Und somit sind wir dann in DER Alien-Stadt der USA gelandet, Roswell. Hier ereignete sich 1947 ein Absturz eines Unbekannten-Flug-Objekts, das direkt vom Militär beschlagnahmt wurde. Hieraus wurde dann das Alienereignis schlecht hin. Da wir aber auf Grund des Autos da waren, eigentlich keine Lust auf UFO´s hatten und an sich nur weiter wollten verbrachten wir den Rest des Tages, nachdem wir in ein paar Museen waren, in einem sehr schönen Café.
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Dann ging es endlich weiter nach Colorado. Wir sind durch unglaublich schöne Wälder, mit atemberaubenden Flüssen gefahren. Als wir überlegten, wo es denn eigentlich weiter gehen soll, und welchen National Park wir mitnehmen sollten. Kam es dann zu folgenden Situation: Wir waren gemütlich am Googeln und hatten noch keine wirkliche Idee wohin, da bekamen wir den so genannten „Black Canyon National Park“ mit 4,3 von 5 Sternen bei Tripadvisor angezeigt. Keiner von uns hatte je was von selbigem gehört, aber wir dachten uns, man kann sich den ja mal anschauen. Jetzt im Nachhinein muss ich an dieser Stelle sagen, dass er mir sogar besser als der Grand Canyon gefallen hat! Wir haben dort drei Tage verbracht und sind einen ziemlich spektakulären Wanderweg, der mit der Schwierigkeitsstufe drei von drei bewertet war, entlang bis wir im Herzen des Canyons am Colorado River angekommen waren. Der Weg war nur ungefähr sechs Kilometer, aber dafür ging es ungefähr Tausend Meter nach unten und das Selbe dann wieder hoch!
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Colorado war aber ursprünglich nur als kleiner Bonusumweg geplant gewesen, da wir nicht wieder den Selben Weg, den wir nach Texas gefahren waren, wieder nehmen wollten. Aber da wir jetzt schon in Colorado waren, konnten wir auch nach Moab fahren, dem Mekka für Mountainbikes, und den umliegenden Nationalparks, dem Arches National Park, dem Canyonland National Park und dem Natural Bridges Monument! An dieser Stelle werde ich einfach die Bilder für sich sprechen lassen.
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Dann sind wir geografisch schon im Herzen Utahs, bei dem Bryce Canyon und dem Zion National Park. Der Bryce Canyon war zunächst einmal ein Kulturschock. Wir waren es gewohnt, in National Parks relativ alleine zu sein aber plötzlich gab es dort sogar einen Bus, der Touristen von Attraktion zu Attraktion fuhr! Also beschlossen wir, in einem Wald außerhalb des Parks zu campen und bei einem Lagerfeuer Marshmallows zu rösten. Am nächsten Tag war das Wetter fast schon schlecht. Es war bewölkt und der Wind ging, alles sehr zu unserer Freude! Weniger Touristen und angenehmes Wetter zum Wandern.
Als wir dann aber den Zion National Park erreichten, mussten wir uns leider eingestehen, dass wir keine Ahnung hatten, wie ein „erschlossener“ National Park wirklich aussieht… Von den fünf verschiedenen Campingplätzen war keiner mehr frei, in den Park selbst kam man NUR mit dem Bus und es war so gut wie unmöglich eine Genehmigung zum Backcountry Camping zu erlangen… Was taten wir also, wir fuhren mit unserem geliebten Auto, welches sehr viel Bodenfreiheit und Allradantrieb hat, eine Straße in einem unglaublich schlechtem Zustand entlang, bis wir mitten im Nirgendwo angekommen waren und dort zelteten. Den nächsten Tag wanderten wir dann einen Fluss hoch. Das heißt, wir wanderten eigentlich DURCH den Fluss hoch, da sich selbiger in einer Schlucht befand und  es einfach keine andere Möglichkeit gab. Aber die Wanderung war wirklich schön, erfrischend und spannend. Nur waren, wie auch anders zu erwarten sehr viele Touristen um uns herum, deren Anzahl aber je weiter wir kamen schnell abnahm. Ich kann hierzu jetzt noch keine Bilder posten, da wir nur die Go-Pro dabei hatten, welche jetzt natürlich gerade im Auto liegt und worauf die Bilder (über 4500) noch komplett unsortiert vorzufinden sind 🙂

Nachdem wir das schon als „schlimm“ oder „zu viel“ empfanden (Ich möchte aber nochmal sagen, dass es super viel Spaß gemacht hat auch wenn es teilweise seeeehr überfüllt war…), kam jetzt die Krönung, der Grand Canyon… Wir hatten leider nicht genug Zeit geplant um wirklich einen oder zwei Tage in den Canyon zuwandern, so dass wir den Massen entkommen wären, und so mussten wir uns mit dem Bus abfinden, der uns an der Südseite entlang fuhr und uns an den Sehenswürdigkeiten vorbei brachte.
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Jetzt kommt schon der letzte Teil dieses Blogeintrages, Las Vegas. Zunächst einmal war ich super froh, wieder in einem Hotel unter zu kommen und nicht weiter zu zelten. Dass wir jetzt noch zwei Nächte im Hilton (vier Sterne) direkt am Strip, für 30$ pro Nase pro Nacht bekamen, war einfach nur der Wahnsinn! Ich muss an sagen, dass ich unbedingt wieder nach Vegas mag, wenn ich 21 Jahre alt bin… Es ist schon seltsam da hat man einen Bart und sieht aus wie 30, aber wird trotzdem überall kontrolliert 😀
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