Back in Canada!

Auch wenn ich leider immer noch nicht zu dem Blogeintrag zum Yosemite gekommen bin, schreibe ich jetzt doch mal kurz, wie es uns die letzten Tage, seit unserer Ankunft in Salt Lake City ergangen ist.

Da es dort nur regnete und sich so ziemlich die gesamte Stadt um Religion dreht, und zwar in einer leicht verstörenden fanatischen Art und Weise, sind wir direkt, nach dem wir neue Reifen auf dem Wagen hatten, weiter Richtung Yellowstone National Park gefahren. Das Problem im National Park war so ziemlich das Gleiche, wie in Salt Lake. Ich meine jetzt nicht die Religion, sondern das Wetter 😉
wodurch der gesamte Aufenthalt nicht sonderlich spektakulär war, wenn man von der Tatsache absieht, dass es Juli ist und es richtig heftig geschneit hat!
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Dann ging es schon wieder weiter Richtung Norden, zum Glacier National Park, der, soweit ich weiß, der einzige National Park ist, der sowohl in den Staaten als auch in Kanada National Park ist. Hier standen wir dann plötzlich vor einem völlig unbekannten Problem. Es hatte nämlich die letzten fünf Tage durch geregnet, wodurch alles überflutet und unbegehbar war… Und die Stellen, an denen kein Wasser war, war Schnee! Nichts desto trotz, beschlossen wir im amerikanischen Teil eine kurze Wanderung zu machen, die sich wirklich lohnte!
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Kanada begrüßte uns dann von seiner schönsten Seite. Es klarte auf und die Berge strahlten in der Sonne. Es war einfach ein schönes Gefühl, nach über zweieinhalb Monaten zurück zu sein. Dieses Gefühl wurde dadurch bestärkt, dass plötzlich alles wieder in Kilometern und nicht mehr in umständlichen Meilen war. 🙂
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Im Waterton National Park, also dem kanadischen Teil des Glacier NP, kamen wir erst in der Nacht an. Als wir morgens dann aber wach wurden, waren wir in mitten eines Tals, mit einem riesigen See, der drohte, alles zu überfluten! Da es aber schönes Wetter war, beschlossen wir, einen kurzen Hike zu machen, zu dem ich die Bilder leider noch nicht besitze…

Und jetzt kommt der Teil, über den ich mich heute am meisten gefreut hab! Nach dem Hike sind wir nämlich noch eine Straße hochgefahren, die sich durch die Berge hin zu einem See schlängelt. Dort angekommen, sahen wir einen Bootsverleih und dachten: Das ist doch wohl mit Abstand die beste Möglichkeit, sich die Gegend ein bisschen an zu schauen! Also wurde ein Kanadier gemietet und endlich mal wieder eine runde gepaddelt!
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Und als I-Tüpfelchen haben wir dann mal wieder ein paar Bären gesehen 🙂
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