Big Bend NP

Ich schreibe gerade aus Alpine. Der Ort liegt nördlich vom Big Bend National Park in Texas. Ursprünglich wollte ich jetzt auf dem Weg zum Grand Canyon sein. Da wir aber einen platten Reifen hatten und das Auto sich aus irgendeinem Grund, vermutlich deswegen, immer wieder abgestellt hatte, machen wir jetzt einen Hygiene Aufenthalt in einem super schönen Hotel! Und was noch dazu kommt, ich habe heute den ganzen Tag, oder zumindest den Rest des Tages, Zeit, um zu erzählen, wie es uns die letzten Tage ergangen ist.
Am vergangenen Dienstag sind von San Diego aus in Richtung Texas gefahren. Haben zwei  Nächte im Auto verbracht und sind dem entsprechend ziemlich durch geheizt. Die Fahr war aber echt spannend. Wir haben kilometerlange Züge, endlose Sandwüste, endlose Steinwüste und seeehr seltsame Menschen/Momente gesehen/erlebt. Einer dieser Moment war in Arizona, als wir in einem großen Outdoorladen eingekauft haben und an dem Auto neben uns diesen Aufkleber angebracht war:
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Naja, in Arizona ist das Leben halt noch etwas anders 😛
Des Weitern haben wir die 6666,6 Kilometermarke seitdem wir Whitehorse verlassen haben geknackt. Leider ist das Bild nicht so dolle geworden und ich hatte nur einen Versuch, dar Lars am Fahren war 😀
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Und haben für knapp einem Euro pro Liter Sprit getankt (Umgerechnet von Galons auf Liter und vom USDoller auf Euro)
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Unser erstes Erlebnis, nachdem wir in Texas selbst angekommen waren, wir haben auf einem Rastplatz eine 9mm Magazin gefunden 😀 (leer, versteht sich)
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Und schließlich haben wir dann auch den National Park erreicht, in den wir dank unseres National Park Passes, für die USA, kostenlos rein durften. Wie groß dieser Park tatsächlich ist, wurde uns ab dem ersten Moment klar, an dem losgefahren sind. Es waren nämlich 26 Meilen (42km) bis zu dem Hauptvisitorcenter, welches ziemlich zentral im Park liegt. Von dort aus sind wir dann, nachdem wir uns die Erlaubnis zum Campen besorgt hatten, in den Süd-Osten, um die Wüsten- und Flussgegend zu erkunden. Die Bilder die wir gemacht haben sollten eigentlich alles beschreiben, abgesehen davon, dass der Fluss die Grenze zu Mexiko darstellt!
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Die erste Nacht haben wir dann an einer Campsite (ja, ich rede hier nicht von einem Campingplatz sondern von einem einzelnen Platz für nur ein Zelt) mitten in der Wüste selbst verbracht.
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Von dort aus ging es dann zu unserem eineinhalb Tagestrip. An sich wäre die Strecke locker an einem Tag schaff bar, da ich aber erkältet habe, was in der Kombination mit über 35°C sehr unangenehm war, haben wir uns entschlossen die 12 Meilen (19,2km) auf zwei Tage zu strecken. Die ersten zwei Drittel der ersten Tagestrecke waren sehr anstrengend, da es durchgehend bergauf ging, und das wie gesagt bei sehr warmem Wetter, das letzte Drittel hingegen war der Hammer, ein angenehme Wind kühlte die Temperatur ab und wir konnten gefühlt bis ans Ende der Welt schauen 😀
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Nachts haben wir in dem Gebiet gecampt, und zwar ungefähr 15 Minuten vom Weg entfernt. Wie in der Nacht davor, waren wir die Einzigen hier und es war auch wieder nur Platz für ein Zelt!
Die letzten fünf Meilen(8km), die wir heute dann noch zu wandern hatten, vergingen wie im Flug und fielen uns trotz der Ausrüstung, die wir ja auch nochmal mit zum Auto nehmen wollten, einfach. Was an zweierlei Tatsachen lag. Ersten waren wir heute Morgen schon um kurz nach acht unterwegs und zweitens ging es heute fast nur bergab.

Als wir wieder an der Ranger Station angekommen waren, war es dringend Zeit für eine Katzenwäsche, da wir seit San Diego keine Dusche mehr genossen hatten. Das Auto wurde umgepackt und wir fuhren den „ Ross Maxwell Scenic Drive“, welcher durch die Westregion des National Parks führt, entlang. An dessen Ende die „Old Maverick Road“ anschließt. Diese „Road“ war eine Schotterstraße, der wir vermutlich auch unseren Platten zu verdanken haben, die aber trotzdem super schön war. Abgesehen davon hatte ich gerade eine schöne warme Dusche, wer wäre ich, wenn ich mich jetzt beschweren würde? 😀
(Die Bilder die ich davon habe, kann ich hier jetzt leider nicht hochladen, da die Qualität von Lars‘ Camera zu gut ist, und die Bilder viel zu groß sind, als dass ich sie unbearbeitet hier hochladen kann abgesehen davon, dass ich jetzt eh schon über zwei Stunden gebraucht habe, um die die ich jetzt habe, hochzuladen 😉 )

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